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Asphaltindustrie erfüllt erhöhte Recyclingquote
07.09.2010
Die Deutsche Asphaltindustrie begrüßt die beabsichtigte Erhöhung der Mindest-Recyclingquote für Bau- und Abbruchabfälle auf 80 %. Die entsprechende Recyclingquote wurde in dem vorliegenden Referentenentwurf zum Kreislaufwirtschaftsgesetzt angehoben. „Grundvoraussetzung zur Einhaltung dieser Quote für die Asphaltbranche ist allerdings, dass Bund, Länder und Kommunen bei Baumaßnahmen den Einsatz von wiederverwendetem Asphalt mehr berücksichtigen“, darauf weist Bernd Lange, Präsident des Deutschen Asphaltverbandes (dav), hin.
Die deutsche Asphaltindustrie bekennt sich ausdrücklich zum Grundsatz der Produktverantwortung. Der dav setzt sich deshalb dafür ein, dass Ausbauasphalt nicht mehr als Abfall, sondern als Produkt oder Sekundärrohstoff definiert wird.
In der deutschen Asphaltindustrie ist die Kreislaufwirtschaft seit langen Jahren Realität, ohne dass hierzu gesetzliche Vorgaben gemacht werden mussten. Bereits seit den 1970er Jahren wurde die Verwertung ihres „verbrauchten“ Produkts in Angriff genommen und zu einer nur noch wenig zu steigernden Perfektion gebracht. Seit einigen Jahren fallen jährlich stabil ca. 14 Mio. Tonnen Ausbauasphalt an. Anfallen bedeutet in diesem Fall, dass diese Menge in den Besitz der Betreiber der ca. 660 stationären Asphaltmischanlagen gelangt. Von diesen 14 Mio. Tonnen werden kontinuierlich 11,5 Mio. Tonnen höchstwertig im neu gemischten Asphalt wieder verwendet. „Die Verwertungsquote ist in der Asphaltindustrie daher bereits jetzt höher, als mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzt angestrebt“, so Lange. Die restlichen 2,5 Mio. Tonnen werden ebenfalls als Baustoff, aber ungebunden, z.B. als Füllmaterial für Lärmschutzwälle, verwertet.
Kontakt:
Bernd Hinrichs
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Asphaltverband (DAV) e.V.
Schieffelingsweg 6
53123 Bonn
Tel.: 0228 / 97965-19
Fax: 0228 / 97965-11
E-Mail: hinrichs@asphalt.de
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